Marsa Alam

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Die Lebensader Ägyptens

Nil Krokodil in der Nähe von Assuan

Der Nil, der längste Strom der Erde und eine immergrüne Oase, fließt mit einer Gesamtlänge von 6.671 Kilometern dahin. Jährlich liefert er 55,5 Milliarden Kubikmeter Wasser an Ägypten und 18 Milliarden Kubikmeter an den Sudan.

Das Nilwasser ist eines der kostbarsten Güter in einem Land, in dem es kaum regnet. Das Wasser wird von alters her peinlich genau mithilfe eines ausgefeilten Systems auf die rundherum eingedämmten Felder verteilt. Die Monsunregenfälle im Abessinischen Hochland lassen den Nil einmal im Jahr so anschwellen, dass sein Wasserspiegel zwischen Juli und Oktober bis zu 6 m ansteigt. Jahrhundertelang hing das Schicksal des Landes von der Nilflut ab. Man bangte stets, ob sie ausbleiben oder aber zu heftig hereinbrechen würde. Auch wenn die Überschwemmung regelmäßig kam, variierte doch ihre Höhe und gab so den Ausschlag für die bevorstehende Ernte. Der Großteil der landwirtschaftlichen Nutzfläche liegt am Westufer.

Seit 1971staut sich nun das Hochwasser am Nasser­ Staudamm, unweit von Assuan, und gewährleistet die ganzjährige Wasserversorgung des Landes. Große Wüstengebiete können so urbar gemacht sowie bewässert werden. Mehrere Ernten wurden möglich

 überlebenswichtig für ein Land, in dem sich die Bevölkerungszahl jedes Jahr um eine Million erhöht. Die gewonnene elektrische Energie bringt rund

Assuan

·    4.000 Dörfern Strom. Das 900 km lange Niltal ist zwischen 4 und 25 km breit und weitet sich nördlich von Kairo zum Nildelta, das am Mittelmeer 250 km breit ist und dessen Mündungsarme die fruchtbarsten Regionen des Landes sind.

Allein im Mündungsdelta, das der Nil mit ehemals fünf Armen anschwemmte (heute sind es noch zwei), erreicht das fruchtbare Land mit 25.000 qkm Fläche beachtliehe Ausmaße.

Kairo

Der längste Strom der Erde beginnt seinen Weg in den regenreichen Gebieten mitten im Herzen Afrikas, in Burundi mit den Quellflüssen des Kagera, der den Victoria und den Albertsee durchfließt. Im Norden des Sumpflandes nimmt er den Gazellenfluss und den Giraffenfluss mit, und mit dem Sobad zusammen tritt er als „Weißer Nil" die Weiterreise nach Khartum an. Dort vereinigt er sich mit dem „Blauen Nil" und wenig später mit dem Atbara, um die noch ausstehenden 3.000 km quer durch die Sahara zu überwinden.