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Viel Sonne wenig Regen - Klima in Ägypten


Ägypten liegt im subtropischen Trockengürtel. Die einzelnen Regionen können in drei Klimazonen aufgeteilt werden. Das Klima reicht von medi­terrain zwischen Mittelmeer und nördlichem Sinai bis subtropisch zwischen Rotem Meer und der Grenzregion zum Sudan.

 

Die Küstenregionen am Mittelmeer und auf dem Si­nai zeichnen sich durch extrem warme, um Hurgha­da und die südlich davon gelegenen Gebiete sogar unerträgliche, teilweise schwüle Sommerhitze aus.

 

Die Temperaturen steigen im Sommer am Roten Meer bis weit über 40°C, die Wassertemperaturen können sogar bis zu 33°C erreichen. Und selbst die Nächte sind nicht merklich kühler! In den Monaten Oktober bis April liegen die Temperaturen „nur" noch zwischen 20 und 30°C. Zwischen Dezember und Februar kann es am Roten Meer zu kühlen Win­den kommen. Selbst Nachttemperaturen unter 10°C sind dann keine Seltenheit. 

Nachts können, je nach Jahreszeit, die Temperaturen schon mal auf den Gefrierpunkt absinken. In den Wintermonaten kommt es dann auch hier häufiger zu Regenfällen.

 

Die dritte Zone, zwischen Gebirge und Nildelta, ist von wüstenartigem Klima geprägt. Zwischen März und April können in der östlichen Wüste Sand­stürme auftreten, die meist 3 bis 5 Tage andauern, was dann zu einem rapiden Temperaturanstieg führt.

 

In diesem Zeitraum weht auch der „Chamsin" (,,chamsin" = arabisch für 50): ein Wüstenwind, der über 50 Tage anhaltend trockene heiße Luft und viel feinen Sandstaub mit sich bringt. Gelegentlich fällt er so eisig kalt über die Rotmeerküste herab, dass man nur mit einem Pullover bzw. eine Jacke am Strand in der Sonne liegen kann!